Überall spricht man davon, es wird als Surface-Zubehör vorgeschlagen, auf Bildern in Social Media ist es immer wieder zu finden und wird zudem hoch angepriesen, -das Surface Dial. Worum genau handelt es sich allerdings und wie kann so ein kleines Gerät unsere Arbeitsabläufe so viel bequemer machen? Diese Fragen konnten wir für uns erst so richtig nach dem ersten Hands-on beantworten.

Mit Abmessungen von 59x33mm und einem Gewicht von nur 145g macht sich das Surface Dial kaum bemerkbar und überrascht dennoch als hochleistungsfähiges Rotationseingabegerät mit 3600 verschiedenen Präzisionsstufen und haptischen Rückmeldungen. Durch Befehle, wie Drücken und Halten, Klicken oder Rotieren, können verschiedenste Aktionen ausgeführt werden. Dabei ist es dank Bluetooth und einer Reichweite von bis zu 2m kompatibel mit dem Surface Pro 4, dem Surface Book, Surface Laptop und dem Surface Studio. Während das Dial normalerweise neben dem Bildschirm platziert wird, ermöglicht das Studio sogar On-screen-Benutzung, um ein perfektes Ergebnis zu erzielen.

Die Möglichkeiten, die dieser kleine Geheimtipp bietet sind kaum zusammenzufassen. In den meisten Fällen konzentriert sich die Benutzung jedoch auf den Bildlauf, Zoomfunktionen, Veränderung der Helligkeit, Bild- und Videobearbeitung, sowie zum Blättern zwischen Seiten oder um vorherige Ausführungen rückgängig zu machen. Dieser unscheinbare Insidertipp ersetzt also weder unsere Maus, noch den Surface Pen, sondern ergänzt diese durch neue Features und bessere, schnellere Möglichkeiten zur Interaktion.

via GIPHY

Kurzgefasst: Vom Konzept bis zur Umsetzung, das Surface Dial bietet uns bestmögliche Unterstützung. Vor allem im Grafik- oder Webdesign, wie auch zur Bildbearbeitung optimiert die Zusammenarbeit mit Dial und Stift das gesamte Arbeitserlebnis zusätzlich. Während man mit einer Hand zeichnet, regelt die andere Hand mit Hilfe des Dial beispielsweise fließend Farbe, Intensität oder Deckkraft des Tools. Unzählige Anwendungen, wie die Adobe Creative Cloud, CorelDRAW, Bluebeam, Sketchable oder auch einfach Paint unterstützen die kreative Arbeit mit dem Dial schon jetzt. Neben grafischen Programmen können wir auch in alltäglichen Anwendungen, wie Word, Excel, OneNote und Spotify auf diese Weise interagieren.

Die hohe Benutzerfreundlichkeit konnten wir schon beim Auspacken, beziehungsweise der Einstellung des Gerätes feststellen. Geliefert wird das Surface Dial einsatzbereit mit zwei AAA-Batterien, die laut Microsoft ganze 12 Monate lang halten werden, bei einer Nutzdauer von circa vier Stunden pro Tag. Um das Dial mit dem eigenen Surface zu verbinden muss in den Einstellungen lediglich ein neues Bluetooth-Gerät hinzugefügt werden, gleichzeitig im Surface Dial ein kleiner Knopf zur Bluetooth-Aktivierung gedrückt werden. Schon ist das Gerät einsatzbereit und kann im Menü noch nach eigenen Präferenzen angepasst werden. In der ersten halben Stunde in Benutzung gestaltete sich die Koordination beider Hände als etwas schwierig, da man aus Gewohnheit grundsätzlich dazu geneigt ist, jegliche Einstellungen manuell anzupassen. Desto mehr wir uns allerding darauf konzentriert haben, wirklich jedes Feature des Dials auszunutzen, desto schneller wurden wir in der Handhabung und haben verstanden, woher die allgegenwärtige Begeisterung kommt. Ohne unsere eigentliche Tätigkeit zu pausieren, können wir kleine, aber entscheidende Änderungen vornehmen und alles nach unserem Belieben anpassen.

Fazit nach kurzer Eingewöhnungsphase: Wir wollen und können nicht mehr ohne! Egal, ob bei kleinen, nebensächlicheren Aufgaben, wie dem Bildlauf oder Lautstärkeregulierung, oder auch bei größeren Aufgaben, vor allem grafisch oder zur Bildbearbeitung hat sich das Surface Dial als wahrer Geheimtipp herausgestellt, den wir wirklich gerne lieben gelernt haben.

Bei surface.love gibt es nicht nur das Surface Dial mit allen möglichen Features, zur Miete, zusätzlich werden neben den essentiellen Office 365 Lizenzen bald auch jegliche Lizenzen der Adobe Creative Cloud angeboten.

fksdfsd-2